Der Riederwald feiert gemeinsam
Ein Fest voller Begegnungen, Musik und Engagement im Stadtteil
Zum 16. Mal fand am 9. Mai das Fest der LINKEN im Riederwald statt. Das besondere an dem Fest ist die große Beteiligung von Vereinen und Initiativen. So bauten 3 Karnevalsvereine ihre Stände auf, grillten, oder verkauften Kuchen. Die "Bad Moms", eine Elterninitiative, boten Langos und Waffeln an, vom "Kulturbeutel" gabs Popcorn und von der Bürgerinitiative Informationen zum Autobahnausbau. Lange Schlangen gabs beim Kinderschminken und viel Spaß auf der Hüpfburg. Unser Bundestagsabgeordneter Jörg Cezane rief in seiner Rede alle zum Widerstand gegen den Sozialabbau durch die Bundesregierung auf. Das kulturelle Angebot war vielfältig. Mittags tanzten 6 Garden und warben für ihre Kinder- und Jugendarbeit. Danach gab es Swing und Jazz von "Brasette". Zum Abschluss wurde getanzt zu Rock und Pop von "To young to rust". Ein so großes Fest ist nur durch ehrenamtlichen Einsatz leistbar.
Dafür allen Helfer*innen herzlichen Dank.
Der 8. Mai bleibt Auftrag
Zahlreiche Besucher:innen kamen zum Markt des Antifaschismus und zum gemeinsamen Gedenken an der Paulskirche
Am 8. Mai wurde auf dem Paulsplatz der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus gemeinsam begangen. 21 Organisationen, darunter der SDS und der Kreisverband Frankfurt der Linken, hatten zu der Veranstaltung aufgerufen. Bereits ab 15 Uhr präsentierten sich viele der beteiligten Gruppen auf dem „Markt des Antifaschismus“ mit Infoständen und kamen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Um 16 Uhr fand an der Paulskirche eine Kranzniederlegung statt. Begleitet wurde sie von Redebeiträgen, unter anderem von Norbert Birkwald (IG Metall), sowie von Francesco Solazzo, der mit Liedern der italienischen Partisanen für einen bewegenden musikalischen Rahmen sorgte.
Ab 17 Uhr wurde das Programm auf dem Paulsplatz mit peruanischer Musik und weiteren Beiträgen fortgesetzt. Timothy Kautz sprach über den Widerstand gegen MAGA in den USA, Claudia Salvoch aus dem Kreisvorstand der Linken Frankfurt über die Notwendigkeit, dem Sozialabbau entgegenzutreten. Anschließend sprach Wieland Hoban von der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden. Den Abschluss bildete ein Gespräch zwischen Lukas Hof (SDS) und Norbert Birkwald über einen „Zukunftsentwurf Antifaschismus“.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig es ist, den 8. Mai als Tag der Befreiung sichtbar und würdig zu begehen. Viele Besucherinnen und Besucher blieben über Stunden vor Ort, hörten zu, diskutierten und beteiligten sich an den Gesprächen. Gerade in einer Zeit, in der rechte Kräfte und die AfD zunehmend an Einfluss gewinnen, bleibt antifaschistisches Erinnern keine bloße Rückschau auf die Vergangenheit. Es geht darum, heutigen rechten Entwicklungen entgegenzutreten und ihren gesellschaftlichen Nährboden zu bekämpfen, dazu gehören auch der Widerstand gegen Sozialabbau sowie der Einsatz für ein Leben in Würde und Frieden.
Nach SPD-Entscheidung: Die Linke bleibt verlässliche Kraft für ein bezahlbares Frankfurt
Statement zur Entscheidung der SPD
Die Entscheidung der SPD, die Sondierungen für ein Bündnis mit Grünen, Linken und Volt zu beenden und stattdessen Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufzunehmen, ist eine schlechte Nachricht für Frankfurt.
Die Linke hat in den vergangenen Monaten gezeigt, worauf es ankommt: konkrete Verbesserungen für die Menschen. Wir haben dem Haushalt 2026 zu einer Mehrheit verholfen und dabei soziale Fortschritte durchgesetzt – etwa ein kostenfreies Kita-Jahr, kostenloses Frühstück in Kitas und Grundschulen, eine Arbeitsmarktzulage für städtische Beschäftigte in unteren Entgeltgruppen und das Ziel von 10.000 zusätzlichen Sozialwohnungen bis 2030. Auch beim Suchthilfezentrum haben wir Verantwortung übernommen und eine notwendige Lösung ermöglicht. An diesen Weg will die SPD offenbar nicht anknüpfen.
Für uns stand in den Gesprächen im Mittelpunkt, das Leben in Frankfurt bezahlbarer zu machen: Mieterinnen und Mieter entlasten, eine andere Wohnungspolitik durchsetzen und soziale Sicherheit stärken. Stattdessen droht nun ein Bündnis, das eher für Kürzungen, Rückschritte in der sozialen Politik und eine Verkehrspolitik steht, die an den Bedürfnissen vieler Menschen vorbeigeht.
Wir bedauern, dass die SPD der CDU in Frankfurt wieder den Weg an die Regierung ebnen will. Dass SPD und CDU bereits im Bund und in Hessen gemeinsam regieren, macht diese Entscheidung nicht besser. Im Gegenteil: Dort sehen wir, dass diese Konstellation zentrale Probleme nicht löst, sondern zu Stillstand, sozialen Schieflagen und unzureichenden Antworten auf steigende Lebenshaltungskosten führt. Frankfurt hätte einen sozialen und zukunftsorientierten Kurs gebraucht.
Wir haben uns in den vergangenen Tagen bewusst nicht an öffentlichen Auseinandersetzungen beteiligt. Die Menschen in dieser Stadt erwarten zu Recht, dass ihre Probleme gelöst werden, und nicht, dass Befindlichkeiten über die Medien ausgetragen werden.
Die Linke wird die anstehenden Koalitionsverhandlungen kritisch begleiten. Sollte es zu einer CDU-geführten Koalition kommen, werden wir eine klare, soziale und konsequente Opposition sein – im Interesse der vielen, die sich steigende Mieten und Sozialabbau nicht leisten können.
Janine Wissler und Tobias Blank (Vorsitzende der Linken in Frankfurt)
Daniela Mehler-Würzbach und Michael Müller (Fraktionsvorsitzende im Römer)
„Wie politisch muss Fußball heute sein?“
Veranstaltung der Kultur AG Kreisverband Frankfurt im Gallus Theater vor ausverkauftem Haus am 14. April 2026
Am Dienstag, den 14. Mai 2026 präsentierte die DIE LINKE Kultur AG Kreisverband Frankfurt im Gallustheater vor ausverkauften Haus die Dokumentation „Sonny – eine Geschichte über den Holocaust, Eintracht und Frankfurt“ von Regisseur Ron Ulrich. Im Publikum war ua die Tochter von „Sonny“ Susanne Schnell anwesend.
Anschließend gab es eine emotionale Podiumsdiskussion vor über 200 Personen mit den anwesenden Gästen – Peter Fischer (Ehrenpräsident von Eintracht Frankfurt), Ron Ulrich (Filmemacher) sowie Matthias Thoma (Eintracht-Frankfurt-Museum) – über „eine der brennendsten Fragen des Sports“. Diese lautet: „Wie umgehen mit Antisemitismus und Rassismus im Fußball?“ Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus-Dieter Stork (Kultur AG DIE LINKE Frankfurt, Autor).
Vielen Dank an das Team vom Gallus Theater 🎭
Im Rahmen eines Protestcamps der Goethe-Universität Frankfurt zur Solidarität mit den Menschen in Gaza kam es zu mehreren Übergriffen und repressiven Maßnahmen der Polizei gegenüber den friedlich protestierenden Studierenden. Die Linke Frankfurt am Main fordert, das demokratische Recht der Versammlungsfreiheit der Studierenden an ihrer Universität… Weiterlesen
Anlässlich des angekündigten Streiks im ÖPNVerklärt Daniela Mehler-Würzbach, mobilitätspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Römer Weiterlesen
Anlässlich des angekündigten Warnstreiks im Nahverkehr am Freitag, zu dem die Beschäftigten der VGF aufgerufen sind, äußern sich Daniela Mehler-Würzbach, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer, und Luca Hemmerich, Kreisvorsitzender Weiterlesen
Angesichts der Gründungserklärung der Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) und der Pläne der Ampel, die Sanktionen beim Bürgergeld drastisch zu verschärfen, erklärt Katharina Grabietz, Vorsitzende des Kreisverbands Frankfurt der Linken: „Mit Thomas Geisel stellt das BSW einen Spitzenkandidaten zur Europawahl auf, der der menschenverachtenden… Weiterlesen







